Websites für lokale Unternehmen erstellen und verkaufen: Ablauf & Preise
Der schnellste Weg zu bezahlten Web-Aufträgen heißt Spec-Work: Du baust eine fertige Muster-Website für ein lokales Unternehmen auf Verdacht, schickst sie mit einer kurzen Nachricht und verkaufst das fertige Ergebnis. Erfahrungsgemäß wird etwa jede fünfte gut gemachte Muster-Seite zum Auftrag – vorausgesetzt, du sprichst die richtigen Betriebe an und fässt konsequent nach.
- Spec-Work schlägt Kaltakquise: Du zeigst das fertige Ergebnis, statt es zu versprechen.
- Lokale Dienstleister mit schlechter oder keiner Website sind die dankbarsten Kunden.
- Ein fairer Preis liegt bei rund 1.500 Euro – du verkaufst ein Ergebnis, keine Arbeitsstunden.
- Der Erfolg entscheidet sich im Nachfassen, nicht in der ersten Nachricht.
- Aus Einmal-Aufträgen wird mit Retainern (49 bis 99 Euro/Monat) planbarer, wiederkehrender Umsatz.
Warum lokale Unternehmen die besten Kunden sind
Handwerker, Kosmetikstudios, Restaurants, Praxen: Viele haben gar keine Website oder eine, die auf dem Handy auseinanderfällt. Ihnen fehlt Zeit und Lust, sich damit zu beschäftigen – aber jeder Interessent, der abspringt, weil er nichts Seriöses findet, kostet sie bares Geld. Genau diese Lücke füllst du.
Das Schöne daran: Du konkurrierst nicht mit Agenturen um große Etats, sondern lieferst kleinen Betrieben ein sichtbar besseres Ergebnis als ihr Ist-Zustand. Du brauchst keine Marke, kein großes Portfolio und keine Jahre Erfahrung – nur eine Seite, die erkennbar besser ist als das, was der Betrieb gerade hat.
Der Spec-Work-Ablauf in fünf Schritten
Spec-Work bedeutet: Du zeigst das Ergebnis, bevor der Kunde bestellt. Das dreht die übliche Kaltakquise um und funktioniert, weil mit KI der Bau kaum noch Zeit kostet.
1. Nische wählen
Entscheide dich für eine Branche, die du immer wieder ansprichst – zum Beispiel Dachdecker, Zahnärzte oder Restaurants im Umkreis. Eine Nische macht dich schneller, weil sich Texte, Argumente und Beispiele wiederholen. Ab der dritten Seite hast du eine Vorlage, die du nur noch anpasst.
2. Ziele sammeln
Leg eine Liste mit rund fünfzig lokalen Betrieben an. Google Maps ist die beste Quelle: Betriebe mit schlechter Bewertung ihrer Website, veraltetem Auftritt oder ganz ohne Seite. Instagram und Facebook zeigen dir zusätzlich, welche Betriebe aktiv sind und Budget für Marketing haben.
3. Muster-Website bauen
Bau mit KI in zwei bis drei Stunden eine fertige Seite für einen konkreten Betrieb aus deiner Liste. Nicht generisch, sondern mit dessen Namen, Leistungen und Ort. Der Betrieb soll beim ersten Blick denken: Das ist ja meine Seite.
4. Verschicken
Schick eine kurze, personalisierte Nachricht plus ein kurzes Video, in dem du die Seite zeigst und durchklickst. Das Video ist der Hebel: Es macht dich menschlich und beweist, dass die Seite echt ist. Halte es unter zwei Minuten.
5. Nachfassen
Hier entscheidet sich der Erfolg. Die wenigsten kaufen beim ersten Kontakt. Ein freundlicher Anruf und eine zweite Nachricht ein paar Tage später holen einen großen Teil der Aufträge überhaupt erst rein. Wer nach der ersten Nachricht aufgibt, lässt das meiste Geld liegen.
Was solltest du pro Website verlangen?
Rund 1.500 Euro für eine Nischen-Seite sind ein fairer, üblicher Preis. Der richtet sich nicht nach deinem Aufwand, sondern nach dem Wert für den Kunden: Eine Seite, die ihm auch nur einen einzigen neuen Auftrag bringt, hat sich für ihn oft schon bezahlt gemacht.
Verkaufst du zu billig, wirkst du wie ein Baukasten-Bastler und ziehst Kunden an, die um jeden Euro feilschen. Ein selbstbewusster Preis signalisiert das Gegenteil: Hier geht es um ein Geschäftsergebnis, nicht um ein Hobby-Projekt. Nenne den Preis klar und ohne Entschuldigung.
Wie findest du die ersten Kunden?
Nicht über überfüllte Portale wie Fiverr, wo alle über den Preis konkurrieren, sondern über Direktansprache mit fertigem Muster. Weil du das Ergebnis schon zeigst, musst du nichts versprechen – der Interessent sieht in Sekunden, was er bekommt. Deshalb liegen die Antwortquoten bei Spec-Work um ein Vielfaches höher als bei kalten E-Mails ohne Muster.
Der erste Auftrag ist der schwerste. Danach hast du eine echte Referenz, ein Testimonial und Fotos einer laufenden Seite – und jede weitere Ansprache wird leichter, weil du beweisen kannst, dass du lieferst.
Wie machst du daraus wiederkehrenden Umsatz?
Biete nach der Übergabe einen Retainer an: 49 bis 99 Euro pro Monat für Hosting, Pflege und kleine Änderungen. Aus einem Einmal-Projekt wird so ein planbares monatliches Einkommen. Zehn zufriedene Kunden mit je 69 Euro sind bereits 690 Euro im Monat, die jeden Monat wiederkommen, ohne dass du neu verkaufen musst.
Genau diese wiederkehrende Komponente macht den Unterschied zwischen einem Nebenjob und einem tragfähigen Auslands-Business. Die Einmalpreise bringen den Schwung, die Retainer bringen die Ruhe.
Häufige Fragen
Im AuswanderCode bekommst du Nischen, Skripte, das Telefon-Skript und die Retainer-Strategie – Schritt für Schritt bis zum ersten Kunden.
So funktioniert der AuswanderCode